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><channel><title>Trader-Talk.eu</title> <atom:link href="http://www.trader-talk.eu/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" /><link>http://www.trader-talk.eu</link> <description>Börsenspiel &#38; Community</description> <lastBuildDate>Wed, 11 May 2011 11:23:18 +0000</lastBuildDate> <language>en</language> <sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod> <sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency> <generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator> <item><title>USA &#8211; Abschied von der Supermacht?</title><link>http://www.trader-talk.eu/mitglieder-berichten/usa-abschied-von-der-supermacht/</link> <comments>http://www.trader-talk.eu/mitglieder-berichten/usa-abschied-von-der-supermacht/#comments</comments> <pubDate>Wed, 11 May 2011 11:23:18 +0000</pubDate> <dc:creator>Patrick Stuhlmüller</dc:creator> <category><![CDATA[Mitglieder berichten]]></category> <category><![CDATA[USA]]></category><guid
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<!-- google_ad_section_start --><p>Die Konservativen in den USA sind sauer. „Wir waren eine Weltmacht. Heute lacht die Welt über uns“ werfen sie den Regierenden in Washington vor. Über den Abstieg der USA von der einzigen Super- zu einer von mehreren Weltmächten ist viel geschrieben worden. Auch wenn die Amerikaner noch immer die mächtigste Nation der Welt sind, das amerikanische Jahrhundert ist vorbei. Also Finger weg von amerikanischen Wertpapieren?</p><h4>Staatsanleihen mit Risiko</h4><p>Für US-amerikanische Staatsanleihen sind viele Investoren tatsächlich wenig zuversichtlich. Der Staat ist nahezu pleite. Trotzdem gibt es für Kürzungen im Haushalt wenig Unterstützung. Traditionell ist die Staatsquote in den USA weit niedriger als in Deutschland, der Sozialstaat viel weniger ausgebaut. Das deutsche System ist für die Amerikaner schon Sozialismus. Während in Deutschland darüber gestritten wird, ob es gerecht ist nach zwei Jahren Arbeitslosengeld nur noch Arbeitslosengeld II auf Sozialhilfeniveau zu bekommen, läuft die US-Sozialhilfe nach zwei Jahren komplett aus. Arbeitslosengeld wie in Deutschland gibt es auf Bundesebene gar nicht. Jede weitere Kürzung geht also an die Substanz und ist dementsprechend umstritten.</p><p>Doch Steuererhöhungen oder zumindest die Rücknahme von Steuervergünstigungen sind mit den Republikanern nicht zu machen. Der Zinssatz für 30 Jahre laufende US-Staatsanleihen liegt deshalb aktuell bei 4,32 Prozent. Für entsprechende deutsche Bundesanleihen bekommt man nur 3,65 Prozent, denn sie gelten als deutlich sicherer.</p><h4>Wo stehen die Unternehmen?</h4><p>Auch aus der Privatwirtschaft hörte man zuletzt vor allem Krisennachrichten. General Motors (ISIN US37045V1008) teilverstaatlicht, viele Banken in Problemen. Und der Dow Jones hat in den vergangenen fünf Jahren nur halb so viel Gewinne gemacht wie der DAX. Ein jüngst besonders erfolgreiches Automodell des Giganten General Motors wurde nicht in Detroit entworfen, sondern ausgerechnet in Deutschland.</p><p>Doch es gibt Hinweise darauf, dass die Industrie Kräfte sammelt. Jüngst stieg die Industrieproduktion deutlich an, die Zahl der Beschäftigten dagegen stagnierte, die Arbeitslosigkeit blieb hoch. Zeitungskommentatoren äußerten schon Zweifel an der Qualität der Daten. Doch es gibt noch eine andere Erklärung für diese Entwicklung. Die US-Unternehmen nutzen die niedrigen Zinsen und rationalisieren. Das ist zunächst einmal schlecht für US-Präsident Obama und die amerikanischen Arbeitnehmer, doch gut für die Aktionäre. Denn viele Firmen waren zuletzt nur mäßig wettbewerbsfähig.</p><h4>Dynamische Macher</h4><p>Vor allem aber entstehen in keinem anderen Land so schnell so viele dynamische Unternehmen. Während deutsche Absolventen von einer Karriere in einem Großunternehmen träumen, ist das Ideal vieler Amerikaner das eigene Unternehmen. Die Europäer mögen über die spritfressenden Autos, das schlechte Stromnetz und die oft deutlich geringere Effizienz der US-Betriebe die Nase rümpfen, doch die großen technologischen Entwicklungen kommen aus den USA. Sei es Microsoft (ISIN US5949181045), Google (ISIN US38259P5089), Apple (US0378331005), eBay (ISIN US2786421030), Amazon (ISIN US0231351067) oder zuletzt Facebook, das Gebiet Software und Internet gehört den USA. Die wenigen gebürtigen Deutschen in dem Geschäft wie Sun-Gründer Andreas von Bechtolsheim sind längst in die USA ausgewandert. Facebook-Gründer Zuckerberg und Google-Chef Schmidt mögen deutsche Nachnamen haben, aber das war’s auch schon.</p><p>Weitaus schwieriger ist die Frage, wie Investoren davon profitieren können. Viele Aktien der Hochtechnologieunternehmen sind bereits extrem teuer. Eine Möglichkeit besteht darin, Korrekturen auf dem Markt für den Einstieg zu nutzen. Die Aktie von Google ist beispielsweise in den vergangenen sechs Monaten deutlich gefallen und mit einem KGV von rund 16 sind die Aktien nicht wesentlich teuer als beispielsweise die von SAP.</p><p>Oder aber man vertraut darauf, dass der Pioniergeist, der Unternehmen wie Google oder Microsoft hervorgebracht hat, auch das ganze Land wieder voran bringt und legt sein Geld breit mit Hilfe eines ETFs an, beispielsweise auf den MSCI USA (ISIN DE000ETFL094 von ETFlab) oder den Dow Jones (ISIN LU0378437502 der Commerzbank). Dann aber sollte man eher einen mittel- bis langfristigen Anlagehorizont haben.</p><!-- google_ad_section_end -->
]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.trader-talk.eu/mitglieder-berichten/usa-abschied-von-der-supermacht/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>2</slash:comments> </item> <item><title>Beim Investemt auf die Dividende achten?</title><link>http://www.trader-talk.eu/mitglieder-berichten/beim-investemt-auf-die-dividende-achten/</link> <comments>http://www.trader-talk.eu/mitglieder-berichten/beim-investemt-auf-die-dividende-achten/#comments</comments> <pubDate>Sun, 17 Apr 2011 08:27:41 +0000</pubDate> <dc:creator>Patrick Stuhlmüller</dc:creator> <category><![CDATA[Mitglieder berichten]]></category> <category><![CDATA[Taiphoon]]></category> <category><![CDATA[Dividende]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.trader-talk.eu/?p=349</guid> <description><![CDATA[„Aktionäre sind dumm und frech“, sagt ein alter Kalauer. „Dumm, weil sie ihr Geld anderen Leuten anvertrauen. Und frech, weil sie für ihre Dummheit auch noch Dividende wollen.“ Mal abgesehen davon, dass die Investition in Aktien im Regelfall alles andere als dumm ist, haben die...]]></description> <content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start --><p>„Aktionäre sind dumm und frech“, sagt ein alter Kalauer. „Dumm, weil sie ihr Geld anderen Leuten anvertrauen. Und frech, weil sie für ihre Dummheit auch noch Dividende wollen.“<br
/> Mal abgesehen davon, dass die Investition in Aktien im Regelfall alles andere als dumm ist, haben die meisten Anleger die Dividende gar nicht im Blick. Dividenden gelten als langweilig. Und tatsächlich, Traumrenditen wie beispielsweise mit der Google-Aktie (ISIN US38259P5089), die sich von Anfang 2005 bis Anfang 2008 fast verfünffachte, lassen sich allein mit der Dividende schwer erzielen.</p><h4>Hohe Dividende oder niedriger Kurs?</h4><p>Natürlich ist eine hohe Dividende erst mal erfreulich. Und Kursgewinne gibt es noch oben drauf. Aber kritische Anleger sollten nicht fragen: „Warum ist die Dividenden im Vergleich zum Kurs so hoch“ sondern „Warum ist der Kurs im Vergleich zur Dividende so niedrig“. Das kann verschiedene Gründe haben. Beispielsweise geringe Zukunftsaussichten. Im DivDax, der die 15 DAX-Papiere mit der höchsten Dividendenrendite bündelt, befinden sich viele ehemalige Monopolisten und viele klassische Industriebetriebe. Der Stromversorger EON (ISIN DE000ENAG999) zum Beispiel, die Deutsche Telekom (ISIN DE0005557508) oder ThyssenKrupp (ISIN DE0007500001).<br
/> Nicht umsonst hat sich in den USA für eine dividendenorientierte Strategie der Begriff „Dogs of the Dow” durchgesetzt. Dogs sind eigentlich minderwertige Papiere. Die „Dogs of the Dow“ sind also Aktien, die sich im Dow (Jones-Index) zuletzt schlecht entwickelt haben. Die unterdurchschnittliche Kursentwicklung lässt die Dividendenrendite steigen. Zumindest so lange, bis die schlechten Prognosen eintreffen und kein Geld mehr für Dividenden da ist.</p><h4>Warum eine Dividendenorientierung trotzdem erfolgreich sein kann</h4><p>In der Vergangenheit hat sich eine Dividendenstrategie auf lange Sicht meistens ausgezahlt. Doch war die Performance des DivDAX ausgerechnet in der zurückliegenden Krise deutlich schlechter als die des DAX. Dabei gilt eine Dividendenstrategie landläufig als weniger schwankungsanfällig. In der Krise, so die landläufige Argumentation, zahlt sich die Dividendenstratgie aus. Denn auch wenn die Kurse abbröckeln, die Dividende fließt meist erst mal weiter.<br
/> Doch während der Performance-DAX mittlerweile wieder zehn Prozent höher liegt als vor drei Jahren, hat der DivDAX noch nicht einmal sein Ausgangsniveau erreicht. Das liegt außer an den Versorgern RWE (ISIN DE0007037129) und E.ON nicht zuletzt an den Finanzwerten.<br
/> Der Erfolg der Dividendenstrategie in der Vergangenheit ist nur Zufall, sagen deshalb viele Kritiker. Die Befürworter halten dagegen, dass die Börse zur Übertreibung neigt. Sie bestraft Unternehmen, bei denen die Zukunftsaussichten schlecht sind, viel zu stark, so dass der niedrige Kurs nur bedingt gerechtfertig ist. Außerdem werden die Firmen alles tun, um ein Eintreffen der Prognosen zu verhindern. Beim Thema Internetaktien denkt der Großteil der Anleger in der Regel an Google, aber kaum jemand etwa an Kabel New Media (ISIN DE0006229503), einem ehemaligen Star des neuen Marktes, dessen Aktien heute keine zwei Cent mehr wert sind. Deswegen, so die Befürworter der Dividendenstrategie, gleichen die besseren Zukunftsaussichten die geringere Dividende oft nicht aus und man fährt mit dividendenstarken Werten besser.</p><h4>Problem Wiederanlage</h4><p>Vielen Anlegern stellt sich bei Dividendenpapieren ein ganz anderes Problem. Denn die Dividende kommt jährlich aufs Konto. Vor allem Rentner in den USA schätzen das und besseren damit ihre Pension auf, ohne regelmäßig Aktien verkaufen zu müssen. Jüngere Anleger dagegen wollen lieber ansparen. Für sie ist die Dividendenzahlung ein Nachteil, zumal der einzige nennenswerte ETF auf den DivDAX, der iShare DivDAX (ISIN DE0002635273), ausschüttend ist und die Dividende nicht gleich wieder anlegt.<br
/> Trotzdem sollten Anleger darüber nachdenken, sich ein paar dividendenstarke Papiere ins Depot zu legen. Denn die wirtschaftliche Lage ist unsicher und auch wenn der DivDAX schlechter durch die Krise kam, können angesichts der aktuellen Unsicherheit könnten ein paar langweilige Werte nicht schaden.</p><!-- google_ad_section_end -->
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isPermaLink="false">http://www.trader-talk.eu/?p=339</guid> <description><![CDATA[Es ist noch gar nicht lange her, da rätselte die Welt, was sie den Japanern entgegen setzen könnte. Der Nikkei 225, der die Aktien von 225 wichtigen Unternehmen enthält, erreichte Ende 1989 fast 39.000 Punkte, rund das vierfache des Wertes, den er sechs Jahre zuvor...]]></description> <content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start --><p>Es ist noch gar nicht lange her, da rätselte die Welt, was sie den Japanern entgegen setzen könnte. Der Nikkei 225, der die Aktien von 225 wichtigen Unternehmen enthält, erreichte Ende 1989 fast 39.000 Punkte, rund das vierfache des Wertes, den er sechs Jahre zuvor hatte. In der Schule nahmen wir die Gründe für den Erfolg Nippons durch und die Kommentatoren läuteten bereits die Totenglocke der deutschen Industrie: Keine Chance gegen Japan.</p><p>Das alles mag vor dem Hintergrund von 20 Jahren Dauerwirtschaftskrise, Tsunami und Reaktorkatastrophe reichlich naiv erscheinen. Dabei hatten die Japan-Enthusiasten nur einen sehr häufigen Fehler begangen: Sie sind einfach davon ausgegangen, dass das was die letzten 20 Jahre war immer so weitergeht.</p><h4>Wer zu spät kommt,&#8230;</h4><p>In die gleiche Falle läuft, wer Japan zu schnell abschreibt. Klar, die japanische Industrie ist durch die Katastrophen schwer getroffen. Aber die Börse hat darauf bereits reagiert. Die Aktie von Nippon Steel (JP3381000003) stürzte von 2,8 auf etwa 2,1 Euro, die der Toyota Motor Company (JP3633400001) von 35,2 auf 24,8 Euro. Der Nikkei 225 sank von fast 10.900 auf rund 8.200 Punkte. Ein Niveau, auf dem er bereits 1983 gelegen hatte.</p><p>Natürlich hat man das Bedürfnis, erst etwas Klarheit über das tatsächliche Ausmaß der Katastrophe zu bekommen. Nur leider ist die Börse extrem schnelllebig. Wer jetzt kauft kann viel verlieren, aber auch viel gewinnen.</p><p>Ob man jetzt kauft oder noch ein wenig wartet ist also abhängig von der Risikoneigung. Doch wer in Japan investieren will, sollte auch nicht zu lange warten. Viele Kleinanleger zögern zu lange. Sie verkaufen, wenn die Profis schon wieder kaufen und kaufen, wenn andere bereits wieder aussteigen.</p><h4>Trendwende</h4><p>Wer langfristig investieren will, hat gute Chancen. Natürlich kann niemand eine Garantie abgeben, dass Japan je wieder zu alter Stärke zurück findet. Aber hatte man nicht auch die deutsche Industrie zu früh abgeschrieben? Der Trendwechsel muss nicht gleich morgen passieren. Immerhin dauert die Krise jetzt schon über 20 Jahre, dass sie ausgerechnet morgen endet ist unwahrscheinlich. Wer auf Japans wirtschaftliche Auferstehung setzt, braucht also einen langen Atem oder das richtige Händchen für gute Werte. Aber er hat gute Chancen, dass es schon mittelfristig aufwärts geht.</p><p>Selbstverständlich greift es zu kurz auf die dramatischen Kursverluste zu zeigen und daraus zu schließen, dass eine Hausse automatisch kommen muss. Denn die jüngsten Kursverluste haben ja einen Grund, die starke Zerstörung der japanischen Infrastruktur. Und die fast 39.000 Punkte des Nikkei 225 im Jahr 1989 waren schlicht übertrieben. Aber dass der Index heute auf dem Niveau von 1983 liegt, ist ebenfalls übertrieben. Der DAX hat sich seitdem mehr als verachtfacht.</p><h4>Starke Unternehmen</h4><p>Viele japanische Konzerne spielen noch immer in der weltweiten Oberliga mit. Beispielsweise der Elekronik-Konzern Sony (ISIN JP3435000009), das Motoren- und Autounternehmen Honda (ISIN JP3854600008) oder der Mobilfunkanbieter NTT Docomo (JP3165650007).<br
/> Die richtigen Werte zu finden ist jedoch schwierig. Simple Gleichungen wie „Der Bausektor profitiert von der Krise“ sind zu einfach, weil die Börse die Erwartungen der Anleger sehr schnell einpreist. Ob Baukonzerne wie Sumotoma Osaka Cement (ISIN JP3400900001), Daiwa House (ISIN JP3505000004) oder Sekisui (ISIN JP3420600003) tatsächlich zu den Outperformen gehören werden, ist keineswegs sicher.</p><p>Für Anleger, die in Japan inverstieren, sich aber breiter aufstellen wollen bietet eine Reihe von Fondsgesellschaften auch Indexfonds auf den Nikkei, beispielsweise ETF Lab (ISIN DE000ETFL102).</p><p>Die Katastrophe hat gezeigt, dass die Japaner ihre alten Werte noch immer nicht vollständig zugunsten westlicher Lebensweisen abgelegt haben. Disziplin und Verantwortung für die Gemeinschaft spielen noch immer eine große Rolle. Vielleicht ist die Katastrophe für Japan sogar das Signal, sich an die alte Stärke zu erinnern und endlich die Dauerkrise hinter sich zu lassen.</p><!-- google_ad_section_end -->
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isPermaLink="false">http://www.trader-talk.eu/?p=321</guid> <description><![CDATA[Damit man an der Börse voll durchstarten kann, ist zum einen die Auswahl eines  Aktiendepots wichtig. Darüber hinaus sind noch weitere Punkte zu beachten..]]></description> <content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start --><p>Bevor man mit dem eigentlichen Trading beginnen kann, sind ein paar Dinge zwingen notwendig, andere eher optional, aber ebenso wichtig. In diesem Artikel möchte ich auf einige Punkte hinweisen, die nicht unterschätzt werden sollten.</p><ol><li>Vorbereitungen treffen</li><li>Auswahl der richtigen Bank</li><li>Die magischen drei Phasen</li><li>Wirtschaftlichkeit nicht aus den Augen verlieren</li></ol><h4>1.  Vorbereitungen treffen</h4><p>Nur nichts überstürze, der Markt läuft niemanden davon. Was man sich zu Beginn gut überlegt hat, spart man sich während des Tradens, wenn dafür eigentlich keine Zeit bleibt. Damit ein nachhaltiges Bestehen an der Börse überhaupt möglich ist, sollte man sich zu aller erst einen Trading-Plan erstellen. In einem Trading-Plan wird beschrieben, unter welchen Bedingungen und Voraussetzungen ihr nach welchem Muster eine Order aufgebt und wie ihr euren Erfolg auch messen könnt, um gegebenen Falls eingreifen zu können. Was alles bei einem Trading-Plan beachtet werden sollte, habe ich bereits vor einer Weile beim Artikel zum Nachhaltigen <a
title="Definition Trading-Plan" href="http://www.trader-talk.eu/mitglieder-berichten/taiphoon/nachhaltiger-erfolg-mit-strategie-der-trading-plan/" target="_blank">Erfolg – Der Trading-Plan</a> beschrieben.<br
/> Darüber hinaus gibt es natürlich noch mehr Basiswissen, so zum Beispiel, welche <a
title="Übersicht über mögliche Orderarten" href="http://www.trader-knowhow.de/grundlagen/grundbegriffe-die-order/" target="_blank">Orderarten</a> es gibt, oder <a
title="Erklärung zu Zertifikaten" href="http://www.trader-knowhow.de/grundlagen/anlegen-mit-zertifikaten/" target="_blank">was denn überhaupt Zertifikate sind</a>.</p><h4>2. Auswahl der richtigen Bank</h4><p>Mittlerweile gibt es eine nahezu unendliche Auswahl an Angeboten.<br
/> Unterscheiden muss man zunächst zwischen Angeboten von Onlinebanken und Hausbanken.<br
/> Eine Hausbank ist eine Bank, die ein Filialgeschäft betreibt und bei denen euch ein Bankberater zur persönlichen Beratung zur Verfügung steht. Diesen Service lassen sich die klassischen Hausbanken wie Volksbanken und Sparkassen mit saftigen Gebühren bezahlen.  Wer nicht so viel Wert auf eine persönliche Beratung durch seinen Bankberater legt, für den sind die Angebote von Onlinebanken zu empfehlen: Diese zeichnen sich durch kostenlose Depot- und Kontoführung aus und liegen in Punkto Ordergebühren in der Regel auch weit vor den Hausbanken mit persönlicher Betreuung.<br
/> Ich habe bei gängigen Onlinebanken einen kleinen Vergleich durchgeführt, mit den Kriterien, dass das durchschnittliche Ordervolumen bei 1500€ liegt, rund 50 Orders im Jahr getätigt werden und das durchschnittliche Depotvolumen bei rund 5000€ liegt. Auch wenn euer vorhaben davon abweicht, habe ich herausgefunden, dass sich die Unterschiede vor allem bei der Ordergebühr bemerkbar machen:</p><table><tbody><tr><th></th><th></th><th>Wertpapiertdepot</th><th>Kosten Depot p.a.</th><th>Kosten je Order</th><th>Kosten gesamt p.a.</th><th>Aktion</th><th></th></tr><tr><td>1</td><td><script language="javascript" type="text/javascript" src="http://banners.webmasterplan.com/view.asp?ref=530142&#038;site=6476&#038;type=html&#038;hnb=59&#038;js=1"></script><noscript><a
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/></td></tr><tr><td>3</td><td><a
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/></a></td></tr></tbody></table><p>&nbsp;</p><p>Wenn es dann konkret an das ausfüllen der Eröffnungsunterlagen geht, werdet ihr meist nach eurem Risikoprofil gefragt. Je nach Auswahl sind sie befugt hochspekulative oder nur mit geringem Risiko behaftete Wertpapiere zu handeln. Generell wird in Form von Buchstaben unterschieden:</p><p>A -Sehr sicher und konservativ bis E -Hochspekulativ und Totalverlust möglich. Für den Handel mit Zertifikaten oder Optionsscheinen wird außerdem eine Termingeschäftsfähigkeit benötigt, die meist mit einem separaten Formular beantragt werden muss.</p><h4>3. Die magischen drei Phasen</h4><p>Hierauf möchte ich an dieser Stelle nicht detailliert eingehen, da ich bereits einen <a
title="Erfolgsfaktoren beim Traden" href="http://www.trader-talk.eu/mitglieder-berichten/taiphoon/die-drei-phasen-und-erfolgsfaktoren-eines-traders/" target="_blank">separaten Artikel</a> verfasst habe, auf den ich gerne hier verweisen  möchte.</p><h4>4. Wirtschaftlichkeit nicht aus den Augen verlieren</h4><p>Immer mehr Geld hinterher schieben, um mögliche Verluste durch größere, volumenstärkere Orders ausgleichen zu können ist keine gute Idee und geht meist auch schief. Damit man erst gar nicht in Versuchung gelangt, einen solchen Fehler zu begehen, hat man seinen Trading-Plan. Darüber hinaus, sollte man auch über ein <a
title="Informationen zu Money- und Risk-Management" href="http://www.trader-knowhow.de/grundlagen/money-und-riskmanagement/" target="_blank">adäquates Money- und Risk- Management</a> nachdenken.  Für Anleger ist neben theoretischen Kenntnissen die praktische Umsetzung der Money-Management Modelle in die eigene Handelsstrategie von großer Bedeutung. Theoretisches Wissen aus Büchern oder Internetseiten alleine reichen nicht, um optimal auf den realen Handel vorbereiten zu sein.</p><p>&nbsp;</p><p>Ich hoffe ich konnte mit diesen Denkanstößen und Verweisen dem Einen oder Anderen eine kleine Hilfestellung bieten, um erfolgreich und nachhaltig an der Börse zu bestehen.</p><!-- google_ad_section_end -->
]]></content:encoded> <wfw:commentRss>http://www.trader-talk.eu/mitglieder-berichten/jetzt-gehts-los-aktiendepot-eroeffnen/feed/</wfw:commentRss> <slash:comments>6</slash:comments> </item> <item><title>An der Preisentwicklung von Benzin mitverdienen</title><link>http://www.trader-talk.eu/mitglieder-berichten/an-der-preisentwicklung-von-benzin-mitverdienen/</link> <comments>http://www.trader-talk.eu/mitglieder-berichten/an-der-preisentwicklung-von-benzin-mitverdienen/#comments</comments> <pubDate>Sun, 13 Mar 2011 10:04:16 +0000</pubDate> <dc:creator>Patrick Stuhlmüller</dc:creator> <category><![CDATA[Mitglieder berichten]]></category> <category><![CDATA[Taiphoon]]></category> <category><![CDATA[Öl]]></category><guid
isPermaLink="false">http://www.trader-talk.eu/?p=301</guid> <description><![CDATA[John Fitzgerald Kennedy soll einmal gesagt haben: „Das Leben ist ungerecht, aber bedenke: nicht immer zu Deinen Ungunsten.“ Das trifft auch im Wirtschaftsleben zu. Wenn die Preise für Benzin, Strom und Gas jeden Monat höher steigen, gibt es irgendwo jemanden, der sich darüber freut. Das...]]></description> <content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start --><p>John Fitzgerald Kennedy soll einmal gesagt haben: „Das Leben ist ungerecht, aber bedenke: nicht immer zu Deinen Ungunsten.“ Das trifft auch im Wirtschaftsleben zu. Wenn die Preise für Benzin, Strom und Gas jeden Monat höher steigen, gibt es irgendwo jemanden, der sich darüber freut.<br
/> Das Geld ist ja nicht weg, es hat nur ein anderer. Und warum soll dieser andere nicht ich sein?<br
/> Eine Ölquelle dürfte kaum jemand im Garten haben. Allerdings gibt es Ölkonzerne, von denen man Aktien oder Anleihen kaufen kann. Die jüngste Krise in Libyen dürfte die Ölpreise weiter antreiben und damit auch die Gewinne der Konzerne erhöhen. Zumindest derjenigen, die von der Krise nicht betroffen sind.</p><h4>Riskantes Geschäft</h4><p><img
class="alignright size-medium wp-image-306" title="Ölförderung" src="http://www.trader-talk.eu/wp-content/uploads/2011/03/Ölförderung-300x226.jpg" alt="" width="300" height="226" /> Allerdings zeigen die Turbulenzen in Nordafrika auch, wie riskant das Geschäft mit dem Öl ist. Die meisten Fördergebiete liegen in politisch instabilen Regionen. Schon morgen kann in einem anderen Land eine Krise ausbrechen, können die Förderanlagen zerstört oder verstaatlicht werden.<br
/> Bereits heute sind einige der größten Erdölförderer Staatsunternehmen. Die saudi-arabische Aramco beispielsweise, die in den 1970er Jahren verstaatlicht wurde, oder die ebenfalls in den 1970ern im Zuge einer Verstaatlichung entstandene venezolanische PDVSA, die bis ins Jahr 2010 auch 50 Prozent an der deutschen Ruhr Oel hielt. Verkauft wurde die Tochter übrigens an die russische Rosneft, ebenfalls ein Staatskonzern.<br
/> Und wenn die Politik keine Schwierigkeiten bereitet, dann ist es die Natur oder die Technik, wie  bei der Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko. Wie teuer sie die britische BP (ISIN GB0007980591) kommen wird, ist noch nicht klar. Der Aktienkurs des Unternehmens jedenfalls war nach der Katastrophe zwischenzeitlich um fast 50 Prozent gefallen.</p><h4>Vor allem angelsächsische Unternehmen</h4><p>Die meisten großen börsennotierten Ölkonzerne kommen aus den USA oder Großbritannien.Neben BP sitzt auch Royal Dutch Shell in London (GB00B03MLX29), wenngleich mit einer Hauptverwaltung in Den Haag und dem niederländischen Königshaus als Großaktionär. Der Rest sind überwiegend US-amerikanische Firmen, wie beispielsweise die Chevron Cooperation (ISIN US1667641005), Eigentümer der Marke Texaco, Exxon Mobil (ISIN US30231G1022), in Deutschland vor allem mit der Marke Esso bekannt oder ConocoPhillips (ISIN US20825C1045). Letzterer ist zwar unter diesem Namen in Europa kaum bekannt, ist aber immerhin der drittgrößte US-Ölkonzern. In Deutschland kennt man vor allem die JET-Tankstellen, die versuchen stets ein Cent billiger zu sein als die bekannten Konkurrenten wie die BP-Tochter Aral, Shell oder Esso.</p><h4>Alternativen zu den Aktien der Großen</h4><p>Die meisten der großen Ölkonzerne sind vertikal integriert. Das bedeutet, sie sind sowohl in der Förderung von Erdöl als auch in dessen Aufbereitung in Raffinerien und im Verkauf über Tankstellen aktiv, was sie anfällig bei politischen Turbulenzen macht. Eine Alternative können die Aktien von Unternehmen sein, die überwiegen im eigenen Land fördern. Dazu gehören beispielsweise die russische Lukoil (ISIN US6778621044) oder die brasilianische Petrobras (ISIN US71654V1017). Die über Tradegate handelbare Lukoil-Aktie ist zudem vergleichsweise billig zu haben, wenn man bedenkt, dass der nach Ölreserven drittgrößte Konzern der Welt gemessen am Aktienkurs nicht mal unter die Top 10 kommt. Eine Rolle dürfte dabei das Misstrauen in die Stabilität Russlands spielen. Bei Petrobras dürfte zudem die starke Rolle des brasilianischen Staates viele Anleger abschrecken. Trotzdem sollten risikobereite Anleger über diese Option nachdenken. Denn Gefahren gibt es auch bei einer Investition in die großen angelsächsischen Konzerne, die der Fall BP zeigt. Chancen bieten aber vor allem die günstiger bewerteten Konkurrenten aus den BRIC-Staaten.</p><!-- google_ad_section_end -->
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isPermaLink="false">http://www.trader-talk.eu/?p=292</guid> <description><![CDATA[Europa hat den Kampf verloren. Die US-amerikanische Luftwaffe hat den Auftrag zum Bau eines neuen Tankflugzeugs an den heimischen Boeing-Konzern vergeben. Ein schwerer Schlag für den europäischen Mitbieter EADS, immerhin ging es nicht nur um einen Auftrag im Wert von 35 Milliarden Dollar, also etwa...]]></description> <content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start --><p>Europa hat den Kampf verloren. Die US-amerikanische Luftwaffe hat den Auftrag zum Bau eines neuen Tankflugzeugs an den heimischen Boeing-Konzern vergeben. Ein schwerer Schlag für den europäischen Mitbieter EADS, immerhin ging es nicht nur um einen Auftrag im Wert von 35 Milliarden Dollar, also etwa 26 Milliarden Euro, sondern auch um die Aussicht auf Folgeaufträge im Wert von bis zu 100 Milliarden Dollar. Denn die komplette Luft-Tankerflotte des US-Militärs ist veraltet, das jüngste Flugzeuge wurde 1965 in Dienst gestellt. Die 400 in den 1950er Jahren entwickelten KC-135 Tanker basieren noch auf der Boeing 707, die bereits seit 1978 nicht mehr hergestellt wird.</p><h4>Protektionismus oder rationale Entscheidung?</h4><p>Im Wettstreit der Flugzeuggiganten hat Boeing damit die dritte und vermutlich letzte Runde für sich entschieden. 2003 hatten die Amerikaner bereits die erste Ausschreibung gewonnen, wegen Hinweisen auf Bestechung wurde jedoch eine zweite angeordnet. Die gewannen die Europäer, doch nach Protesten von Boeing vor dem Rechnungshof wurde eine dritte Ausschreibung durchgeführt.<br
/> Dass die US-Regierung bei der Vergabe nur nach objektiven Kriterien entschieden hat, glaubt selbst in den USA kaum jemand. Die meisten Amerikaner finden das aber gar nicht schlimm. Ganz im Gegenteil, viele Bürger haben lautstark gefordert, die US-Wirtschaft mit der Vergabe des Auftrags an einen einheimischen Konzern zu stärken. Bei einem Militärprojekt mit strategischer Bedeutung sollten außerdem keine Ausländer zum Zuge kommen. Schon gar nicht so untreue Verbündete wie die Deutsche, die beim Irak-Krieg nicht mitmachen wollten. Aber haben die Amerikaner sich mit der Entscheidung wirklich einen Gefallen getan? Ich denke nicht.</p><h4>Vom Fluch des Protektionismus</h4><p>Kurzfristig ist Boeing der Gewinner des Bieterwettstreits. Die Aktie der EADS (ISIN NL0000235190) ging nach der Entscheidung um drei Prozent zurück, Boeing (ISIN US0970231058) notierte in New York drei Prozent höher. Doch die Analysten haben schon zu verstehen gegeben, dass sie keinen Grund sehen, die EADS Aktie herabzustufen. Zu Recht. Vielmehr sollten sich Boeing-Aktionäre überlegen, ob der Kursgewinn nicht die beste Möglichkeit ist, jetzt auszusteigen. Zugegeben, bei Boeing ist noch Luft nach oben. Der Kurs hat erst wieder das Niveau erreicht, das er vor fünf Jahren bereits hatte. Doch es gibt attraktivere Anlageobjekte und das hat auch mit der Entscheidung des US-Militärs zu tun. Denn ein Blick in die Geschichtsbücher zeigt, dass am Ende Protektionismus meist vor allem den &#8220;Beschützten&#8221; geschadet hat. Ein gutes Beispiel ist die US-Automobilindustrie, die im Schutze der Regierung ihre Konkurrenzfähigkeit verspielt hat. Noch schlimmer ist es Japan ergangen. Nach Jahren des Erfolgs unter dem Schirm des allmächtigen Handelsministeriums MITI wurden die Unternehmen verwöhnt und schwerfällig, bauten unnötige Bürokratie auf und beschäftigten sich vor allem mit sich selbst. Wenn Boeing jetzt auf den Schutz der Regierung vor Konkurrenz hoffen darf, wird das zunächst den ein oder anderen Auftrag bringen, in der Zukunft aber viel Konkurrenzfähigkeit kosten. Und an der Börse wird ja bekanntlich nicht Gegenwart, sondern Zukunft gehandelt.</p><!-- google_ad_section_end -->
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isPermaLink="false">http://www.trader-talk.eu/?p=283</guid> <description><![CDATA[An der Börse wird bekanntlich auf Wertänderungen in der Zukunft spekuliert. Das gilt vor allem für neue Produkte und Technologien. Wer 1986 das Potenzial von Microsoft erkannte, kann sich heute über eine Vermehrung seines Vermögens um unglaubliche 38.000 Prozent freuen. Kein Wunder also, dass jeder...]]></description> <content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start --><p>An der Börse wird bekanntlich auf Wertänderungen in der Zukunft spekuliert. Das gilt vor allem für neue Produkte und Technologien. Wer 1986 das Potenzial von Microsoft erkannte, kann sich heute über eine Vermehrung seines Vermögens um unglaubliche 38.000 Prozent freuen. Kein Wunder also, dass jeder auf der Suche nach dem „next big thing“ ist.</p><p>Insbesondere der Internetsektor steht dabei im Fokus. Wer hätte vor fünf Jahren gedacht, dass ein Netzwerk wie Facebook, bei dem sich Freunde über ihr Leben austauschen, 50 Mrd. Dollar wert sein soll. Betrachtet man die Konkurrenz, so ist ein Wettlauf darüber entfacht worden, wer als Erster an die Börse geht. Dies wird nun nach rund 10 Jahren der Realitätstest, nachdem die letzte Internetblase mit lautem Knall geplatzt war.</p><h4>Das Rennen ist eröffnet</h4><p>Als Favorit für den ersten Börsengang eines sozialen Netzwerkes wird LinkedIn gesehen. Mit einem Nettoumsatz von knapp über 160 Mio. Dollar in den ersten neun Monaten 2010 ist man zwar deutlich kleiner als Facebook, im Gegensatz zum Sozialen Netzwerk aber auch nur auf Business-Kontakte spezialisiert und verfügt damit über eine sehr fokussiertes Klientel.</p><p>Dass der für dieses Jahr geplante Börsengang ein Erfolg werden dürfte, lässt sich auch aus dem sehr illustren Kreis der bisherigen Investoren ablesen. Anschubfinanzierungen gab es unter anderem vom Paypal-Gründer Peter Thiel und vom Netscape-Erfinder Marc Andreessen. Investiert sind aber auch SAP und der Verlag McGraw Hill (Standard &amp; Poor´s, Business Week) auf industrieller Seite sowie etliche Private Equity Firmen wie Bain Capital.</p><p>Insgesamt will LinkedIn etwa 175 Mio. Dollar am Markt einsammeln. Ich habe keine Zweifel, dass das Unternehmen dies schafft und bei einer ordentlichen Preisgestaltung auch sehr gute Zeichnungsgewinne verspricht. Entsprechend könnten Anleger versuchen, zeitnah zum Zuge zu kommen.</p><h4>Deutsche Alternative</h4><p>Wem Amerika zu weit weg ist, wird an der deutschen Börse fündig. Der LinkedIn-Konkurrent Xing (ISIN DE000XNG8888) ist seit 2006 börsennotiert, allerdings nur mit schwankendem Erfolg. Es wurde deutlich, dass ein Business-Netzwerk zwar profitabel arbeiten kann, die Wachstumsraten aber bislang eher überschaubar bleiben. Hier sollte Xing nachbessern, was diese derzeit primär im Bereich der Jobsuche ausprobieren.</p><p>Betrachtet man sich die bisher gemeldeten ersten drei Quartale 2010 an, so konnte Xing neben einer Verbesserung des Umsatzes auf zuletzt 13,61 Mio. Euro auch eine dauerhafte Profitabilität, von zuletzt 2,11 Mio. Euro, nachweisen. Im Zuge des IPO-Schwungs in den USA könnte auch an Xing das Anlegerinteresse wieder erwachen, weshalb ich spekulativ aufgestellten Anlegern nahelegen würde, das Papier näher zu betrachten.</p><h4>Geiz ist geil</h4><p>Auf diesen bekannten Slogan kann man das Geschäftsmodell von Groupon verkürzen. Der amerikanische eCommerce-Dienstleister tut nichts anderes, als Gutscheine zum Schnäppchenpreis zu vermarkten. Vom daraus entstehenden Umsatz gehen 30 bis 50 Prozent an Groupon. In Zeiten der klammer Geldbörsen und der Schnäppchen-Mentalität scheint dies ein Selbstläufer zu sein. Auf diese Weise erreicht Groupon schon jährlich eine Milliarde Euro Umsatz.</p><p>Zuletzt  konnte es sich Groupon sogar erlauben, im Herbst des vergangenen Jahres ein Übernahmeangebot von Google über 6 Mrd. Dollar auszuschlagen. Derzeit wird das Unternehmen schon mit 15 Mrd. Dollar bewertet. Ich nehme an, dass die jüngst bekannt gewordene Beteiligung von Starbucks-Chef Howard Schultz nicht nur eine finanzielle Komponente hat, sondern dieser seine Expansionserfahrungen einbringt.</p><p>Groupon ist heißer IPO-Kandidat für dieses Jahr. Dennoch sollte man nicht das Maß aus den Augen verlieren: Das Geschäftsmodell von Groupon ist sehr einfach zu kopieren! Wer am Ende wo in der Branchen-Rangliste steht, ist noch nicht ausgemacht, zumal andere Internetgrößen wie Google ebenfalls in das Gutscheingeschäft drängen.</p><p>Anleger, die also auf der Suche nach dem nächsten Börsenstar sind, sollten sich des Risikos bewusst sein, dass die betreffenden Märkte noch sehr im Wandel sind und heutige Favoriten dies nicht auf Dauer bleiben müssen. Also: Spekulation ja, aber nicht Haus und Hof riskieren..</p><p>&nbsp;</p><p>Was denkt ihr denn dazu? Habt ihr weitere „heiße“ Kandidaten? Über eine anregende Diskussion hier oder im Forum würde ich mich freuen.</p><!-- google_ad_section_end -->
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isPermaLink="false">http://www.trader-talk.eu/?p=268</guid> <description><![CDATA[Nach dem recht überraschendem Rückzug vom Bundesbank-Präsident Axel Weber, wurde vor kurzem durch Kanzlerin Merkel, Außenminister Westerwelle und Finanzminister Schäuble dessen Nachfolger vorgestellt.  Er hat eine nahezu einzigartige Blitzkarriere – mit gerade mal 42 Jahren soll er den Posten von Axel Weber übernehmen. Ende der...]]></description> <content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start --><p>Nach dem recht überraschendem Rückzug vom Bundesbank-Präsident Axel Weber, wurde vor kurzem durch Kanzlerin Merkel, Außenminister Westerwelle und Finanzminister Schäuble dessen Nachfolger vorgestellt.  Er hat eine nahezu einzigartige Blitzkarriere – mit gerade mal 42 Jahren soll er den Posten von Axel Weber übernehmen. Ende der 90er Jahre bekam er als junger Studienabsolventen einen Job beim IWF.  Anschließend war er bis 2003 Generalsekretär beim Sachverständigenrat woraufhin er bis 2006 bei der Bundesbank als Abteilungsleiter für Geldpolitik und monetäre Analyse war. Von 2006 bis 2011 arbeitete er im Bundeskanzleramt im Bereich Wirtschafts- und Finanzpolitik.</p><p>Als designierter Bundesbankpräsident, der als Sherpa der Kanzlerin für die Vorbereitung der G8 und G20 Gipfel zuständig war, weiß er ganz genau, wie eigene Positionen mehrheitsfähig gemacht werden. Die <a
title="Zeit.de - Warum Weidmann genau der Richtige ist" href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-02/weidmann-bundesbank-nachfolger" target="_blank">Erfahrung</a> in der Regierung ist genau das, was für Weidmann spricht. Sein Vorgänger ist fachlich zweifelsohne exzellent, jedoch ist er in seinem Amt auch an Grenzen gestoßen, weil ihm die eine oder andere politische Raffinesse fehlt. Allerdings ist es auch genau das, was von Seiten der Opposition bemängelt wird: Diese sind darüber besorgt, dass die Notenbank unter seiner Führung an <a
title="Wiener Zeitung - Ist die Unabhängigkeit der Deutschen Bundesbank bedroht?" href="http://www.wienerzeitung.at/default.aspx?tabID=4152&amp;alias=wzo&amp;cob=544819" target="_blank">Unabhängigkeit</a> verlieren könnte, da er auch nach seinem Ausscheiden aus der Kanzleramt Verbindungen aufrecht erhalten wird.</p><p>Weidmanns Start sollte eigentlich ganz gut gelingen, denn</p><ul><li>Wie auch der Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer gegenüber der Welt sagte, hat Weber ihm ein „gut bestelltes Haus“ hinterlassen. Desweiteren hat er in der Vergangenheit schon einmal bei seinem zukünftigen Arbeitgeber gearbeitet und kennt sich dort aus.</li><li>Seine neuen Vorstandskollegen sind gestandene Experten – statt altgedienten Politikern sind Finanzfachleute im Vorstand der Bundesbank vertreten. Auch die Berufung von Frau Lautenschläger-Peiter (bisher bei der Bafin tätig), wechselt zur Bundesbank und wird Vizepräsidentin.</li></ul><p>Was ich mich bei den ganzen Meldungen der letzten Tage immer wieder gefragt hatte ist, wie man eigentlich einen der Vorstandsposten bei der Bundesbank erreichen kann. Hierzu sind drei „Schritte“ notwendig:</p><ol><li>Der Vorstand besteht aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten sowie vier weiteren Mitgliedern. Der Vorsitzende und der Vize sowie eines der Mitglieder wird durch die Bundesregierung vorgeschlagen.</li><li>Der Bundesrat (die Länderkammer) wählt die noch drei zu besetzenden Stellen.</li><li>Abschließend muss der Bundespräsident den Vorschlägen zustimmen. Er ratifiziert die Ernennung aller sechs Mitglieder.</li></ol><p>Was Weidmanns neuer Posten für uns bedeuten wird, bleibt abzuwarten. Es kann nur gehofft werden, dass er Webers Ansatz der Anti-Inflationspolitik beibehalten wird, für die er während der Finanzkrise oft am Pranger stand, was jedoch Garant für eine nachhaltige Werterhaltung des Euro ist.</p><!-- google_ad_section_end -->
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isPermaLink="false">http://www.trader-talk.eu/?p=261</guid> <description><![CDATA[Der Bund, Nordrhein-Westfalen und die Sparkassen konnten sich erneut nicht auf ein tragfähiges Konzept zur Sanierung der WestLB einigen und haben deshalb gleich drei mögliche Szenarien ausgearbeitet, die nun von den EU Wettbewerbshütern geprüft werden müssen..]]></description> <content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start --><p>Der Bund, Nordrhein-Westfalen und die Sparkassen konnten sich erneut nicht auf ein tragfähiges Konzept zur Sanierung der WestLB einigen und haben deshalb gleich drei mögliche Szenarien ausgearbeitet, die nun von den EU Wettbewerbshütern geprüft werden müssen.</p><p>In den Nacht zum Mittwoch gab der Finanzstaatsekretär Steffen Kempeter (CDU) bekannt, dass kurz vor dem Ablauf der Frist der EU-Kommission drei Konzepte für die Zukunft der kiesen geschüttelten Bank vorgelegt wurden. Konkret geht es wohl um den Verkauf der WestLB, eine Zerschlagung sowie um einen Umbau zu einer Sparkassen-Zentralbank. Nun sind die EU Wettbewerbshüter wieder an der Reihe. Kemper sagte: „Wir erwarten, dass die Kommission die Vorschläge bewerten und prüfen wird.“ Offen ist, wie lange das dauern wird.</p><p>Was vor allem den Steuerzahler interessiert ist die Fragen der finanziellen Belastung. Darüber ist bisher aber nichts bekannt und wird sicher auch so lange als Unbekannte in der Rechnung bleiben, bis man sich für eine der drei Optionen entschieden hat. Die Lastenverteilung gilt bei den Sanierungskonzepten allerdings als Knackpunkt. Primär drohen dem Land NRW Mehrbelastungen in Milliardenhöhe. Dazu kommt eine Verschlankung der Bank (also Stellenabbau). Hinzukommen Versorgungsansprüche der Mitarbeiter. Das sind die Gründe, warum NRW gerne den Bund mit ins Boot holen möchte. Der Bund hatte bereits finanzielle Unterstützung zugesagt; Finanzstaatssekretär Kampeter sagte im ARD-Morgenmagazin: „Die Botschaft der Nacht lautet: Die WestLB überlebt und die Eigentümer stehen ein und der Bund hilft.“ – in wie fern in welcher Höhe hierdurch Mehrbelastungen auf die Steuerzahler zukommen bleibt abzuwarten.</p><p>Warum immer noch nach einer Lösung gesucht wird? Wenn keine baldige Lösung gefunden wird, droht die Abwicklung. Die Wettbewerbshüter hatten einen neuen Restrukturierungsplan gefordert, um Wettbewerbsverzerrungen zu beheben, die in den Augen der EU-Kommission bestanden hatte, da  mit öffentlichen Geldern Hilfen für die angeschlagene Bank von bis zu 3,4 Milliarden Euro entstanden sind. Wenn der aktuelle EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia keine realistische Lösung in den Vorschlägen sieht, kann er eine Rückzahlung der öffentlichen Geldern veranlassen, was das Aus für die Bank bedeuten würde.</p><p>Zur Option, eine Sparkassen-Zentralbank zu bilden, sagte Kemper: „Es hat dazu ein Entgegenkommen aus dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband gegeben, was die Debatte erheblich erleichtert hat.“ Seitens der Sparkassen wurde das Angebot unterbreitet, bei einem möglichen Nachfolgeinstitut bis zu 1,5Milliarden Euro für die Eigenkapitalausstattung mit einzubringen.  Das daraus resultierende Institut hat <a
title="Drei Papiere statt ein Konzept für die WestLB" href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/ungeklaerte-lastenverteilung-drei-papiere-statt-ein-konzept-fuer-die-westlb;2755767;0" target="_blank">nach Informationen des Handelsblatt</a> eine Bilanzsumme von rund 50 Milliarden Euro sowie Fünfundzwanzig Prozent der Größe der Landesbank.</p><p>Der amtierende Finanzminister des Landes Nordrhein-Westfalen sagte, dass vorrangig das Thema WestLB zu einem gemeinsamen und sauberen Abschluss gebracht werden muss. Es gehe schließlich um die Beschäftigten und Eigentümer, die das ganze ebenfalls verkraften müssten.</p><p>Ich persönlich bin skeptisch, wenn der Bund tatsächlich größere Summen mit einbringt. Natürlich kann man eine Bank nicht „vor die Wand fahren lassen“, allerdings muss man sich auch immer fragen, ob man das vor den Geldgebern (den Steuerzahlern) rechtfertigen kann. Hat ein kleines/ mittelständisches Unternehmen finanzielle Probleme, kann nicht mit Rettungsgeldern gerechnet werden. Ich denke diese „Ungerechtigkeit“ ist es, welche bei solchen Maßnahmen für so große Kritik in der Bevölkerung sorgt. Das ist es, woran tatsächlich gearbeitet werden sollte. Darüber hinaus bleibt auch die Ungerechtigkeit zu den Wettbewerbern. Andere Insitute mussten sicher auch harte Maßnahmen treffen, um so manche Fehlentscheidung wieder gerade biegen zu können.</p><p>Ganz interessant finde ich einen durch <a
title="Kommentar zu den neuen WestLB Konzepten" href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-02/westlb-konzepte-kommission?commentstart=1#cid-1133850" target="_blank">Thomas Ernst zum Thema bei DIE ZEIT</a> verfassten Kommentars, den ich euch nicht vorenthalten möchte:</p><blockquote><p><strong>Brunnenbauer</strong><br
/> Das Kind ist in den Brunnen gefallen. Nun diskutieren die Eigner des Brunnens, wie man mit den Folgen der Katastrophe umgehen soll, indem man den Brunnen umbaut. Stillegen und zuschütten wäre ja auch noch eine Maßnahme.</p><p>Nicht nur die WestLB, auch andere LB und überhaupt bestimmte Banktypen, sie alle trugen den Keim der Verderbnis bereits in ihrer Konstruktion in sich. Der wichtigste Grund für das ökonomische Versagen liegt in der staatlichen Beteiligung mit der staatlichen Gewährträgerhaftung.</p><p>Daraus folgen mehrere unterschiedliche negative Situationen und Verhaltensweisen. Parteipolitisch motivierte Postenbesetzung, fehlendes Risikobewußtsein, Wettbewerbsverzerrungen, Zwangshaftung der Steuerzahler, mangelnder Sachverstand der Akteure usw.</p><p>Auf dem Sportplatz läßt man die Schiedsrichter ja auch nicht gleichzeitig mitspielen.</p></blockquote><p>Was denkt ihr denn über dieses Thema?</p><!-- google_ad_section_end -->
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isPermaLink="false">http://www.trader-talk.eu/?p=236</guid> <description><![CDATA[Am letzten Freitag, den 11.Februar war es soweit: Nokias CEO Stephan Elop und Microsofts CEO Steve Ballmer verkündeten in einem offenen Brief, dass beide Unternehmen in Zukunft eng zusammenarbeiten werden. Worum geht es? Auf der einen Seite haben wir Nokia: Nokia entwickelt seit vielen Jahren...]]></description> <content:encoded><![CDATA[
<!-- google_ad_section_start --><p>Am letzten Freitag, den 11.Februar war es soweit: Nokias CEO Stephan Elop und Microsofts CEO Steve Ballmer <a
title="Offener Brief von Nokia und Microsoft" href="http://conversations.nokia.com/2011/02/11/open-letter-from-ceo-stephen-elop-nokia-and-ceo-steve-ballmer-microsoft/" target="_blank">verkündeten in einem offenen Brief</a>, dass beide Unternehmen in Zukunft eng zusammenarbeiten werden.<br
/> Worum geht es? Auf der einen Seite haben wir Nokia: Nokia entwickelt seit vielen Jahren erfolgreich Handys und Smartphones, hat aber seit der enormen Popularität des iPhones und der Andoid-Geräte enorme Probleme, seine Marktanteile zu halten. Auf der anderen Seite haben wir Microsoft, die bisher nur mit mäßigem Erfolg ihr Windows Mobile (meist) auf PDAs vertrieben haben. Zuletzt hatte dieses Betriebssystem einen Marktanteil von 3,1%. Vor kurzem ist dann der Nachfolger (Windows Phone 7) erschienen,  mit dem an den Erfolg von Apple und Google angeknüpft werden soll. Das Problem hierbei ist, dass es für Andoid massig Endgeräte gibt, Microsoft hingegen Schwierigkeiten hat, geeignete Partner hierfür zu finden. Daher erscheint die angekündigte Kooperation mit Nokia als genialer Schachzug – Microsoft bringt ein sehr gutes mobiles Betriebssystem und ein nicht zu unterschätzendes Marketingbudget in die Partnerschaft, Nokia liefert  eine große Masse passender Endgeräte samt überdurchschnittlich guten Vertriebskanälen, um Marktanteile von Apple und Google abzujagen.</p><p>Dabei birgt der Deal speziell für Nokia Risiken: Die Erfolgsaussichten waren mit ihrem bisherigen Betriebssystem Symbian sowie deren derzeit in der Planung befindlichen MeeGo gar nicht so schlecht. Die Finnen standen schlechthin für Qualität und Zuverlässigkeit. Speziell durch den Ovi-Store samt dem Ovi-Navigationsdienst waren diese vergleichsweise gut aufgestellt. Nokia macht sich künftig ehrheblich von Microsoft abhängig, da Nokia nun voll auf das Betriebssystem WP7 setzen möchten. Microsoft hingegen wird weiterhin an seinen bisherigen Lizenznehmern LG, Samsung und HTC festhalten, um weitere Vertriebskanäle zu besitzen. Desweiteren hält sich der Anpassungsaufwand seitens Microsoft in Grenzen, da Nokia seine Endgeräte an Microsofts Betriebssystem anpassen werden und nicht etwa umgekehrt. Geplant ist nun, den Ovi-Store in den Windows-Phone-Shop zu integrieren, Microsoft Videospiel-Plattform Xbox-Live sowie dessen Suchmaschine Bing auf Nokia-Handys zu etablieren.</p><p>Interessant an dem Deal ist die Tatsache, dass Stephan Elop zuvor bei Microsoft gearbeitet hat und bisher ausschließlich Microsoft-Aktien besitzt (ca. 200.000 Stück). Dies wirft natürlich sofort Spekulationen auf, ob sich dahinter mehr als ein strategischer Schritt befindet, was aber natürlich keinem unterstellt werden sollte. Allgemein gilt es als enorm wichtiger symbolischer Ausdruck, dass Topmanager entsprechend Anteile am jeweiligen Unternehmen besitzen, denn warum sollten andere in ein Unternehmen investieren, wenn die Konzernlenker selbst nicht an den Erfolg der Unternehmung glauben? Nokia verwies allerdings in einer Erklärung darauf, dass Elop bereits eine Option zum Kauf von rund 500.000 Aktien besitze und er derzeit plane, seine Microsoft-Anteile drastisch zu reduzieren.</p><p
style="text-align: left;">Beim Bekanntwerden der Meldung war der Aktienkurs der Finnen von 8,35€ auf 6,74€ abgestürzt, da  wohl unter Anderem  aufgrund obigem große Befürchtungen vorhanden sind.</p><div
id="attachment_239" class="wp-caption aligncenter" style="width: 613px"><img
class="size-full wp-image-239   " title="Nokia und Microsoft - 6-Monatschart" src="http://www.trader-talk.eu/wp-content/uploads/2011/02/Nokia-und-Microsoft-6-Monatschart.png" alt="Nokia und Microsoft - 6-Monatschart" width="603" height="210" /><p
class="wp-caption-text">Nokia und Microsoft - 6-Monatschart</p></div><p>Nun liegt es an uns zu prüfen, ob ein Einstieg auf diesem Kursniveau nicht sinnvoll wäre, da die Erfolgspotentiale nicht unterschätzt werden sollten: Durch ein großes Angebot an WP7 kompatiblen Endgeräten wird sich die Zahl der App-Entwickler rasant erhöhen, was zu weiterer Verbreitung führen sollte. Derzeit befinden sich allerdings erst rund 8000 Zusatzprogramme im Windows-Store – bei den Konkurrenten Apple und Microsoft sind es hingegen schon 350.000 bzw. 100.000 Stück.</p><p>Wie ist eure Meinung? Besteht aufgrund des Deals das Potential, den Aktienkurs beider Unternehmen zu neuen Höhen zu treiben?</p><!-- google_ad_section_end -->
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